Klassenlager 6. Klasse Au, SJ 07/08
Tag 1:
Wir fuhren mit dem Zug nach Thusis und anschliessend mit dem Postauto nach Sils. Wir mussten mit dem ganzen Gepäck einen brutal steilen Weg zur Crap Carschenna hochkraxeln. Nachdem wir erschöpft angekommen waren, richteten wir das Zeltlager ein. Wir besuchten den schönen Aussichtspunkt ganz in der Nähe, genossen die Aussicht und Herr Höner liess uns noch eine Geografiearbeit machen.
Zum z‘Nacht gab es „Gschwellti“. Vier Leute richteten alles schön an. Nachdem wir das sehr leckere Essen hinunter geschlungen hatten, wuschen wir uns noch am Brunnen und putzten die Zähne. Einige sassen sogar in den eiskalten Brunnen hinein. Wir spielten noch eine Zeit lang Inferno-Fussball. Danach zeigten zwei Gruppen noch vier lustige Sketches und das Märchen vom fliegenden Koffer wurde erzählt. Danach ging es ab ins Zelt. Einige froren wie verrückt, denn dies war die kälteste Nacht von allen dreien!
Tag 2:
Nach einer leckeren Suppe „mit ohne Huhn“ ging‘s durch das ganze Domleschg. Wir besichtigten die Burg Campell und wanderten anschliessend an den Canovasee. Dort verweilten wir uns mit baden und Fische beobachten. Nachher ging es weiter bis nach Rothenbrunnen, wo wir in den Zug einstiegen und nach Thusis zurück fuhren. Dort angekommen erwartete uns bereits Marcel, er war am Vortag noch krank gewesen. In der Migros durften wir etwas einkaufen.
Es gab noch einen Vorfall, den Burim und Florin wahrscheinlich nie vergessen werden: Sie hatten Milchschnitten eingekauft und dann gemerkt, dass sie noch Chips wollten. Dann hatte sie eine Frau beobachtet, wie sie die Milchschnitten in den Rucksack verstauten. Sie dachte, die beiden hätten die Milchschnitten geklaut. Danach mussten sie zum Chef und Namen und Adressen angeben. Doch es stellte sich heraus, dass alles nur ein Missverständnis war! Schon bald waren wir am Lagerplatz angekommen. Wir assen Ravioli und hörten/sahen uns die Sketches und das Märchen „Die Schöne und das Biest“ an.
Tag 3:
Dies war ein lockerer Tag! Wir hatten überhaupt keinen Stress und marschierten zum Kultplatz mit den wunderschönen Felszeichnungen. Dort mussten wir auch noch „schulisch“ arbeiten. Danach spazierten wir gemütlich nach Thusis und durften nochmals in der Migros einkaufen. Danach ging‘s an die Nolla und wir schmierten uns gegenseitig mit Quarzsand ein. Wir durften auch noch bräteln.
Die Zeit verging wie im Fluge und schon mussten wir Abschied von Frau Brühwiler nehmen. Doch dieser war nicht ganz so schwer, denn nach dem Nachtessen (Spaghetti) kam Frau Höner als Ersatz. Weil Schlussabend war, gab es heute sechs Sketches und das Märchen vom Feuerzeug wurde erzählt. Beim Spiel „Chef ruft“ mussten wir uns fast totlachen. Nach diesem Ereignis gingen wir noch zum Aussichtspunkt und sahen uns das Domleschg bei Nacht an. Ond ab is Nescht!
Tag 4:
Wir räumten alles auf und machten uns auf den Weg zur Nolla. Unterwegs besichtigten wir noch die Burganlage Hohen Rätien und durften dort eine wahnsinnig steile Felswand hinunterschauen. Zurück in Thusis gingen einige nochmals kurz in die Migros. Irgendwann kamen wir dann auch an der Nolla an und verweilten uns noch ein wenig. Dann ging es ab zum Bahnhof und im Nu waren wir zuhause in Urnäsch, wo uns viele Eltern und Frau Höner mit dem Gepäck erwarteten!
Michaela, Ladina, Michael
