Aktuelles aus der Schule
Kiga Plus
Nach der Auflösung des Einschulungsjahres in Hundwil mit dem wir über die vielen Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht haben, war es uns wichtig, im Dorf (Schulhaus Mettlen) ein Angebot zu machen. Die Idee ist, dass Kinder, die auf Grund der Reife oder weil sie in einzelnen Leistungsbereichen die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start in der ersten Klasse noch nicht ganz bringen, ein drittes Jahr im Kindergarten bleiben. Sie erhalten ergänzend zwei Inputmorgen, an denen sie auf spielerische Weise spezifisch auf die erste Klasse vorbereitet werden. Es freut uns, dass Ursula Anderwert, die zehn Jahre erfolgreich das Einschulungsjahr in Hundwil betreut hat, verantwortlich ist für die Inputmorgen.
(Juli 2010)
Personelles
Wir freuen uns, dass wir auch dieses Jahr wenige Mutationen zu vermelden haben. Ina Kunz sucht nach zwölfjährigem umsichtigem Wirken als schulische Heilpädagogin eine neue Herausforderung. Corinna Zürcher – Stottele widmet sich vollumfänglich ihrer Familie, nachdem sie festgestellt hat, dass das angestrebte grössere Pensum zu umfangreich wäre. Katrin Bicker übernimmt das gesamte Kiga Mettlen - Pensum.
Karin Gulde orientiert sich nach ihrem Wirken auf der Unterstufe neu und Anita Roderer möchte sich nach Mittelstufen – und Oberstufenengagement im nächsten Jahr ihren langgehegten Reiseplänen widmen. Wir möchten allen die uns verlassen herzlich für ihren grossen Einsatz und ihr persönliches Engagement an der Schule Urnäsch danken und wünschen ihnen das Beste auf ihrem weiteren Weg.
Für den Sonderpädagogikbereich und unser Kiga Plus Angebot wirkt im nächsten Jahr Ursula Anderwert. Die 1. Klasse betreut neu Katja Nägeli (Jobsharingpartnerin Sara Kronauer). Anina Steiner übernimmt auf der Oberstufe ein Teilpensum im Sprachbereich und auf der Mittelstufe Englisch, Französisch und Sport. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit den neuen Lehrkräften und wünschen ihnen einen erfreulichen Start.
Anina Steiner
Ursula Anderwert
Katja Nägeli
(Juli 2010)
Claudia Langenauer für Elsbeth Knöpfel in der Schulkommission
Elsbeth Knöpfel verlässt die Schulkommission nachdem ihre Kinder die Schulzeit bei uns abgeschlossen haben. Als Aktuarin hat sie sehr umsichtig, motiviert und mit viel gesundem Menschenverstand in der Schulkommission mitgewirkt. Wir danken ihr sehr für ihre wertvolle Arbeit.
Neu begrüssen können wir Claudia Langenauer, sie ist dem Ressort Werken textil/nicht textil zugeteilt und wird das Aktuariat übernehmen. Auch ihr wünschen wir einen guten Start und eine motivierende Zeit.
(Juli 2010)
Sonderwoche, 1. – 4. Klasse Saien
Die Woche vom 14. bis zum 18. Juni stand im Schulhaus Saien unter dem Thema
KÖRPER: BEWEGUNG & ERNÄHRUNG
Wir beschäftigten uns in dieser Woche mit dem Aufbau des Körpers und einer gesunden Ernährung. Zum praktischen Teil der Woche gehörten verschiedene Wahlangebote im Bewegungsbereich, ein Wanderung auf die Hundwilerhöhe, sowie ein Morgen mit Plauschwettkämpfen.
Während dieser Woche unterstützt wurden wir von zahlreichen Eltern, für deren Hilfe wir an dieser Stelle nochmals herzlich danken!
Zur Auswahl im Bewegungsbereich standen: Tennis, Inlineskaten, Badminton, Veloparcours & -tour, Schnitzeljagd, Fussball, Erlebnis Bach & Wald, Pausenplatzspiele, Spielplausch in und am Wasser, Selbstverteidigung, tanzen
Fazit: Trotz äusserst schlechten Wetterbedingungen erlebten wir eine spannende und rundum gelungene Sonderwoche, welche bei allen Kindern grossen Anklang fand!
(Juli 2010)

2. Rang für Urnäsch am nationalen Wettbewerb 2010 „Projektunterricht“
Anna Oertle, Jasmin Zuberbühler und Jonathan Gantenbein wurden für ihr Projekt Kinderbuch - „Wer hilft Zsari?“ im Rahmen eines nationalen Wettbewerbs in Luzern mit dem 2. Platz ausgezeichnet. – Herzliche Gratulation. Insgesamt gingen bei den Wettbewerbsorganisatoren schweizweit rund 130 Arbeiten ein.
Der Projektunterricht ist seit diesem Schuljahr ein neues Fach in der 3. Sek E/G. Maria Sutter, Daniel Schudt als Klassenlehrkräfte und Regula Stricker als Fachverantwortliche begleiteten die Schüler/innen dieses Jahr umsichtig und mit grossem Engagement. Dass die Arbeit gleich im ersten Jahr schon so grosse Früchte trägt ist auch ein grosser Verdienst des Teams – besten Dank.
Auszug aus dem Artikel in der Appenzeller Zeitung vom 22. Juni:
Urnäscher Kinderbuch
Der zweite Platz ging an drei Schüler der Projektgruppe der 3. Sek. aus Urnäsch, welche ein Kinderbuch mit dem Titel «Wer hilft Zari?» schrieb. «Wir haben lange überlegt, was Kinder anspricht und liessen auch unsere eigenen Erlebnisse und Erfahrungen aus unserer Kindheit einfliessen», erklärt Jasmine Zuberbühler das Kinderbuchprojekt. Nach ersten Skizzen und Stichwort-Geschichten setzten die drei ihre Geschichte Stück für Stück wie ein Puzzle zusammen. «Für uns war es ein unbeschreibliches Gefühl, mit Kreativität etwas zu erschaffen, an dem auch andere Freude haben.» Das Buch erzählt die Geschichte der kleinen Schlange «Zari», welche sich beim Spielen verknotet hat. Um aus dem Dilemma wieder herauszukommen, besucht die Schlange Tiere und fragt diese um Rat. Über 100 Stunden habe das Trio aus Urnäsch in die Geschichte gesteckt, sagt deren Lehrerin Regula Stricker. «Die Kinder haben bereits 70 Exemplare verkaufen können und hoffen nun, dass die Geschichte über einen Verlag einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden kann.» Nicht nur die Jury in Luzern honorierte das Kinderbuch, es wurde sogar mit dem Publikumspreis ein zweites Mal ausgezeichnet.
(Juli. 2010)

Aktionswoche Schule Urnäsch 3. – 7. Mai 2010
Farbe in den Alltag und Mitverantwortung ist angesagt
Mich freut, dass neben dem gezielten Fördern und dem umsichtigen Begleiten der Schüler/innen auf ihrem Lernweg durch die Lehrkräfte, die Teams in einem eindrücklichen Umfang schulbegleitende Aktivitäten organisieren, die nicht selbstverständlich sind. Wenn ich sehe, was an Projekttagen, - wochen, Sporttagen, kulturellen und kreativen Anlässen neben dem engagierten Unterrichten in den Klassen übers Jahr passiert, bin ich beeindruckt und erfreut über das Engagement, das alle Beteiligten an den Tag legen.
Sehr wichtig finde ich auch, dass bei diesen Unternehmungen die Schüler/innen miteinbezogen werden, in vielen Bereichen mitdiskutieren können aber auch Mitverantwortung für das gute Gelingen tragen. Weg von der Konsumhaltung – „Ich schau mal, was geboten wird“ – zur Einstellung – „Ich trage mit dazu bei, dass eine tolle, motivierende Stimmung herrscht und versuche die gesteckten Ziele gut zu erreichen.“ Diese Haltung fördern empfinde ich in der heutigen Zeit als wichtig. Wie gerne macht man doch irgend eine Instanz verantwortlich für alles was nicht optimal läuft im Leben, statt sich selber zu hinterfragen, Verantwortung zu übernehmen und mit zu tragen.
Bei unseren Lehrkräften erkenne ich die Haltung, Mitverantwortung für eine gute Schule zu tragen sehr, und erlebe die Zusammenarbeit darum als entsprechend motivierend.
(Januar 2010, Schulleiter Martin Wehrle)
Projekttage der Oberstufe
Die letzten drei Tage vor Weihnachtsferien hatte die ganze Oberstufe ein Sonderprogramm. Alle Oberstufenschüler wurden in fünf Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hatte ein anderes Programm das Folgende stammt von der Gruppe blau.
Am Montagmorgen traf sich die ganze Gruppe im Schulzimmer und betrachtete Bilder des Künstler Andy Goldsworthy, der aus Naturmaterialien Kunstwerke herstellt. Danach gingen wir uns zu Fuss in Richtung Furth . Dort durften wir unserer Kreativität freien Lauf lassen und Kunstwerke aus Schnee zaubern, äh bauen. Einige von uns hatten das Bedürfnis „baden“ zu gehen. Herrn Obrist offerierte uns eine Gerstensuppe und ein Stück Rüeblitorte .
Am Nachmittag gingen wir in die Kochschule und backten lustige Zopfteigfiguren, Lebkuchen und Brote. Während der Backzeit hatten wir das Vergnügen mit Herrn M. Züst Spiele zu spielen.
Am Dienstagmorgen durften wir im Werken tolle Weihnachtsdekorationen aus Schwemmholz oder Plexiglas basteln. Es war sehr interessant und es kamen viele schöne Sachen dabei heraus.
Am Nachmittag trafen wir uns zum Schneeschuhlaufen. Unsere Route :Schulanlage Au – Chräg – Richtung Lauftegg – Osteregg – Schulanlage Au. Es war anstrengend aber lustig.
Am Mittwochmorgen hatten wir das Thema, „Geschichten“. Wir mussten eine Geschichte lesen und danach erzählen und vorspielen. Nach der Pause trafen sich alle Oberstufenschüler in der Turnhalle und wir sahen das Theater : „ Ausgerechnet in Schachenwil “, gespilt von der Theatergruppe der 3. Oberstufe.
Diese drei Tage waren sehr speziell, lustig und interessant.
(Januar 2010, Deborah + Monika)
Ein ganzes Dorf erzieht ein Kind
Ein Haupthema im Volksschulbericht des Departementes Bildung von diesem Herbst ist der Schüler/innenrückgang mit der möglichen Idee, die Oberstufen regional zusammenzulegen.
Die angeregten Diskussionen und die Anstösse zu Grundsatzüberlegungen sind wichtig. Nehmen wir als Beispiel an, alle unsere Oberstufenschüler/innen besuchen ein OS -Zentrum in Herisau. Die Jugendlichen wären den ganzen Tag weg, wir hätten nichts mehr mit ihnen zu tun in einer für sie wichtigen, nicht immer einfachen Phase. Die Herausforderung wäre den Verantwortlichen im eher anonymen Oberstufenzentrum überlassen. Wie viele Probleme von heute gründen in der Unübersichtlichkeit, der Grösse – man kennt sich nicht mehr persönlich, hat wenig miteinander zu tun, kann sich nur noch oberflächlich für die Anliegen der Jungen interessieren. In der Anonymität ist Gewalt einfacher, Vandalismus, Littering und Suchtdynamiken finden fruchtbaren Boden. Dort wo die Kinder und Jugendlichen ernst- und wahrgenommen werden, man sich für sie interessiert und versucht ihnen auch Halt und Rahmen zu geben, treten die oben beschriebenen Probleme viel seltener auf.
Selbstverständlich sind wir uns bewusst, dass kein Schulsystem für jedes Kind perfekt ist.
Wir sind motiviert, den Weg mit den uns anvertrauten Schüler/innen gemeinsam mit den Eltern zu gehen. Gerne stellen wir uns neben den vielen tollen Erfahrungen auch den Herausforderungen, wenn sich die Jugendlichen in schwierigen persönlichen Situationen befinden - mit Rat, Halt und Geduld beim Begleiten ihrer Entwicklung.
Das sind aus unserer Sicht Qualitäten einer überschaubaren Oberstufe, die selbstverständlich im Bezug auf den anstehenden Schüler/innen Rückgang umsichtig planen und Lösungen (auch gemeindeübergreifend) suchen und entwickeln muss – am effizientesten und sinnvollsten geführt von den dorfeigenen politischen Instanzen. Nähe und Bezug bringt aus unserer Erfahrung klar mehr als kantonale, „professionellere“ Steuerung.
(Nov. 2009, Schulleiter Martin Wehrle)
Nichts ist unmöglich
Eine Zielsetzung der schulrechtlichen Erlasse ist das Tastaturschreiben vorverlegt in die 6. Klasse integriert in die Wochenarbeit. Echte Kompetenz im Tastaturschreiben setzt intensives Trainieren voraus. Das folgende Bild veranschaulicht, wie man mit einer Klasse von 25 Kindern effizient trainieren kann. Unsere moderne bestens betreute Informatikinfrastruktur wird also optimal genutzt.
(Nov. 2009)