Klassenlager 2. Sek. E, Aug. 2011
Montag 29.08.2011
Es war 07.40 Uhr morgens-wir besammelten uns am Bahnhof in Urnäsch. Einige froren ein bisschen, aber laut Wetterbericht sollte uns sonniges Wetter erwarten. Alle standen mit ihren Koffern bereit zur Abreise nach Einsiedeln. Um 10.30 Uhr konnten wir endlich unsere Unterkunft, im Pfadiheim Birchli beziehen. Unser Gepäck verstauten wir im Lagerhaus und danach ging es schon zum Sihlsee, welcher nur etwa 15 Gehminuten entfernt lag.
Am See angekommen nahmen wir unseren mitgebrachten Lunch ein. Danach liefen wir zum Kloster und durften dort in einer interessanten Führung die eindrücklichen Bauten bestaunen. Anschliessend lösten wir einen lustigen Foto-OL quer durch Einsiedeln, dies half uns uns im Städtchen besser zu orientieren. Zum Abschluss durften wir uns noch zwei Stunden an der Chilbi beim Bahnenfahren und an den Jahrmarktständen vergnügen. Am Abend gab es rege Unterhaltung mit verschiedenen Postenaufgaben, wie Jasskartenturmbau und Al Dente.
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Dienstag 30.08.2011
Am nächsten Morgen hiess es um 07.00 Uhr bereits Tagwache. Um 08.45 Uhr holten wir die gemieteten Velos vom Bahnhof in Einsiedeln ab.
Das schöne Spätsommerwetter erlaubte uns eine erlebnisreiche Velofahrt nach Brunni (SZ). An unserer Zieldestination angekommen, liessen wir unsere Fahrräder bei der Talstation stehen. Einige kamen aber ein bisschen später an, weil sie einen Wegweiser nicht richtig beachtet hatten. Es ging weiter mit einer rund zweistündigen Wanderung zum Gipfel vom Mythen (1899 m ü. M.). Der Aufstieg war ein bisschen anstrengend, aber dennoch hat es sich gelohnt, wir genossen die herrliche Aussicht über die Innerschweiz in vollen Zügen. Danach wanderten wir wieder zurück zur Talstation und radelten nach Hause zum Pfadiheim. Am Abend hatten vier Jungs sehr lustige Spiele in der Art der Fernsehsendung „17 Meter“ vorbereitet. Der Chef des Verliererteams wurde am Schluss mit eiskaltem Wasser abgeduscht!
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Mittwoch 31.08.2011
Der Mittwoch war ein nicht so anstrengender Tag. Wir fuhren wie am vorherigen Tag eine Velotour nach Unteriberg. Das Höhenprofil zeigte uns nur wenige Steigungen an.
So konnten wir gemütlich zur Talstation der Hoch-Ybrig- Bahn fahren. Dort angekommen, liessen wir uns von der Luftseilbahn hinaufbefördern. Wir wanderten entlang des Grates zum Sternensauser, das ist ähnlich wie ein Seilgarten. Wir hängten uns mit einem Klettergurt an ein Stahlseil und sausten die 2,3 km mit einer Geschwindigkeit von 70 -90km/h ins Tal. Dieses tolle Erlebnis war uns nur möglich, dank einem Gutschein, den wir beim Experiment Nichtrauchen gewonnen hatten. Schon war dieses kurze, aber erinnerungsvolle Ereignis vorbei und es ging zurück „nach Hause“. Am Abend hatten fünf Mädchen eine Disco organisiert. Wir erlernten verschiedene Discofoxfiguren. Allen war es ein Riesenvergnügen und so konnten wir die Nachtruhe bis zur Mitternacht hinauszögern.
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Donnerstag 01.09.2011
Kaum aufgestanden, regnete es in Strömen. Das sagte nichts Gutes voraus.
Es stand die strengste und längste Veloroute des gesamten Klassenlagers nach Zug auf dem Programm. Uns standen 40 km Velofahrt bevor. Aber dennoch war es ein erlebnisreicher Tag. Kurz nach Sattel, an der Grenze vom Kanton Zug, durften wir eine spannende Führung zum Thema „Schlacht am Morgarten“ erfahren. Den Mittag verbrachten wir beim Ägerisee mit einem Mittagslunch.
Das schöne Wetter am Nachmittag verbesserte unsere schlechten Launen, welche wir noch am Morgen hatten, schlagartig. Die immer wieder abwärts führenden Strassen machten uns das Velofahren an diesem Tag besonders einfach. Die kühle Höllgrotte in Baar durften wir am Nachmittag besichtigen. Die letzte Etappe mit dem Velo führte zum Bahnhof nach Zug. Nun war es soweit, wir konnten unsere gemieteten Velos von der SBB am Bahnhof abgeben und fuhren per Zug zurück nach Einsiedeln. Unseren letzten gemeinsamen Abend verbrachten wir im Pfadiheim Birchli mit einem lustigen Fragespiel.
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Freitag 02.09.2011
Um 09.00 Uhr begannen wir nach dem Frühstück das Pfadiheim zu putzen. Zuerst die Arbeit, danach das Vergnügen! – so lautete das Motto am letzten Tag. Am Nachmittag besichtigten wir die Sprungschanzen in Einsiedeln. Wir wurden mit Lift und Sesselbahn zu den Sprungtürmen transportiert. Von dort oben konnten wir eine herrliche Aussicht auf Einsiedeln geniessen. Wir waren erstaunt über den Mut, dieser waghalsigen Sportler die sich trauen über diese Schanzen zu springen. Um 15.13 Uhr fuhr unser Zug nach Urnäsch. Wir freuten uns sehr, als wir wieder zu Hause ankamen. Es war ein lustiges, unvergessliches und unfallfreies Lager.
(Edin, Alexis)






























































